Diese Krebs-Symptome missachten die meisten Menschen

Krebserkrankungen sind vielfältig und ihre Symptome sind extrem unterschiedlich. Viele Menschen nehmen potenzielle Warnsignale nicht ernst. Das liegt daran, dass die Symptome für Krebs auch oft auf harmlosere Krankheitsbilder schließen lassen. Durch frühzeitige und regelmäßige Untersuchungen könnten die Heilungschancen deutlich erhöht werden.

Krebserkrankungen sind vielfältig, ihre Symptome sind extrem unterschiedlich. Viele Menschen sind über die Anzeichen nicht aufgeklärt oder nehmen potenzielle Warnsignale nicht ernst. Das liegt vor allem daran, dass die Symptome für Krebs auch oft auf harmlosere Krankheitsbilder schließen lassen. Aber durch regelmäßige Untersuchungen beim Arzt und einen frühzeitigen Behandlungsbeginn könnten die Heilungschancen deutlich erhöht werden. Diese 5 Anzeichen für Krebs sollten Sie deshalb nicht ignorieren:

1. Anhaltender Husten. Husten geht meistens mit einer Erkältung oder einem grippalen Effekt einher und ist erstmal kein Grund zur Sorge. Wer aber einen anhaltenden Husten hat, sollte sich einer genaueren Untersuchung unterziehen – dazu raten Fachärzte: „Meistens bedeutet Husten nicht Krebs. Aber ein anhaltender Husten muss unbedingt untersucht werden um herauszufinden, ob es Lungenkrebs sein könnte“, erklärt Therese Bartholomew vom Cancer Prevention Center.

2. Anhaltendes Sodbrennen. Sodbrennen kann viele Ursachen haben: beispielsweise übermäßiger Stress oder zu fette und süße Ernährung. Stellen sich die Symptome nur gelegentlich ein, ist das noch kein Grund zur Sorge. Aber durchgängiges Sodbrennen kann ein Indiz für Rachen- und Kehlkopfkrebs sein.

3. Juckende Haut. Die Gefahr, die von Muttermalen ausgehen kann, wird oftmals unterschätzt: Ein Muttermal kann sich zu einem malignem Melanom entwickeln – also schwarzem Hautkrebs. Dafür gibt es Anzeichen: Anhaltender Juckreiz oder Brennen an der betreffenden Stelle des Mals. Bemerkt ein Mensch solche Symptome, empfehlen Mediziner einen Besuch beim Hautarzt.

4. Blut im Stuhl. Blut im Stuhl kann zahlreiche Ursachen haben – und die meisten davon deuten auf harmlosere Erkrankungen als Krebs hin: Einige der Hauptursachen sind Hämorrhoiden oder kleinere Schleimhautrisse. Fachärzte raten dringend zu einer jährlichen Untersuchung des Stuhls ab einem Alter von etwa 50 Jahren.

5. Angeschwollene Lymphknoten. Anhaltend geschwollene Lymphknoten, die nicht schmerzen, können ein Indiz für Lymphdrüsenkrebs sein. Insbesondere wenn diese schmerzfreie Schwellung über längere Zeit anhält und sich nicht wieder zurückbildet. Eine ärztliche Untersuchung empfiehlt sich daher.

Quelle: Focus Online

Erinnerung an Rad am Ring 2015

Auch drei Wochen nach dem Großereignis, dem 24h Rennen „Rad am Ring“ auf der berühmten Nordschleife, lässt uns diese großartige Rennstrecke und dieses bombastische Event nicht los. Was lag also näher, als uns noch einmal an den Ort des Geschehens zu begeben?

Sportlich wie wir sind, planten wir eine Radtour, die uns über Bad Münstereifel durch die Eifel bis hin zur grünen Hölle führte. Nach anfänglichem bedeckten, jedoch trockenem Wetter erwartete uns am Fuße der Nürburg ungemütlicher Nieselregen. Es folgte ein finaler, kräftezehrender Anstieg, bis wir endlich den Gipfel und die Nürburg erreichten. Die grüne Hölle machte ihrem Namen alle Ehre.
Um die Nürburg herum spielte sich ein Motorsportspektakel der RCN/ GLP-Rennserien ab. Die einzelnen Streckenabschnitte, die wir bei der Vorbeifahrt bestaunen konnten, sowie das beeindruckende Dröhnen der Motoren weckten die Erinnerungen an die rasanten Abfahrten und Kraft-raubenden Anstiege der Nordschleife. Ja, der Vergleich Motor- mit Radsport hinkt. Jedoch konnten wir uns sehr gut in die Lage der Rennfahrer versetzen, die mit den Tücken der Rennstrecke kämpfen und sich voller Ehrfurcht durch die grüne Hölle kämpfen.

Auf den ersten Kilometer des Rückwegs regnete es dann in Strömen. Die Regenschauer zogen jedoch zügig weiter und im Ahrtal erwartete uns schließlich bestes Radsport-Wetter.

Am Ende des Tages radelten wir sportliche 125 bzw. 135 Km mit etwa 1.400 hm.
Auch in den nächsten Wochen werde ich – und ich glaube ich spreche da für uns alle – regelmäßig an dieses Event denken. Wie man sieht, motiviert es auch weiterhin 😉

Folgend sind ein paar Bilder der Tour aufgeführt. Ein oder mehrere Videos folgen die Tage.

 

DKTK: Erbgut von Lungenkrebs erfolgreich entschlüsselt

In einer gemeinschaftlichen Arbeit haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität zu Köln, des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) und des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) bis dato unbekannte Veränderungen in einer Untergruppe von Tumoren der Lunge, dem kleinzelligen Lungenkrebs, entdeckt. Im Rahmen der weltweit ersten Studie ihrer Art wurde das komplette Erbgut von 110 kleinzelligen Lungentumoren entschlüsselt und neue Kandidaten als therapeutische Ziele identifiziert. Die Ergebnisse wurden nun in dem britischen Wissenschaftsmagazin „Nature“ publiziert. Die Deutsche Krebshilfe förderte die Forschung seit 2012 mit mehr als zwei Millionen Euro.

Neuroendokrine Tumoren (NET) kommen zusätzlich zum Magen-Darm-Bereich vor allem in der Lunge vor. Deshalb untersuchte das interdisziplinäre Team aus zwei Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) zusammen mit Kollegen aus aller Welt eine Untergruppe der Lungentumoren: den „kleinzelligen Lungenkrebs“ (small cell lung cancer). Der kleinzellige Lungenkrebs ist die aggressivste Lungenkrebsvariante. Er macht circa 15 Prozent aller Lungenkrebsdiagnosen aus und tritt ausschließlich bei langjährigen, starken Rauchern auf. Hier wachsen die bösartig veränderten Zellen sehr schnell. Sie reagieren zwar zunächst gut auf eine Chemotherapie, trotzdem ist diese Erkrankung in den allermeisten Fällen unheilbar und führt schnell zum Tod.

In der Studie untersuchten die Wissenschaftler unter der Leitung von Professor Roman Thomas vom Universitätsklinikum Köln, der als Wissenschaftler dem DKTK assoziiert ist, nun erstmalig die DNA-Sequenzen des kompletten Erbgutes von 110 kleinzelligen Lungentumoren. Durch die vollständige genomische Analyse gelang es ihnen, biologische Schlüsselprozesse aufzuklären und gemeinsame Muster in den Veränderungen des Erbgutes aufzuzeigen. So wiesen sie in allen Fällen eine Inaktivierung der Gene RB1 und TP53 nach, die für die Kontrolle des Zellwachstums verantwortlich sind. Darüber hinaus entdeckten sie zahlreiche neue Gene, deren biologische Funktionen noch weitgehend unklar sind. „Auf lange Sicht kann uns das helfen, Therapien für diese tödlichen Krebsarten zu finden“, setzt Professor Martin Schuler, Direktor der Inneren Klinik (Tumorforschung) am Universitätsklinikum Essen und Sprecher des DKTK-Partnerstandortes Essen/Düsseldorf, die Ergebnisse in den therapeutischen Kontext.

„Unsere nächsten Schritte zum Verständnis der biologischen Rolle der genetischen Muster sind weitere Untersuchungen, um die Funktion auch der bisher weniger bekannten Gene in der Krebsentwicklung zu verstehen. Wir wollen schnell eine individuelle Behandlung für die Patienten ermöglichen – auch im Sinne einer maßgeschneiderten Tumortherapie“, sagt Professor Roman Thomas. Erwartungen hinsichtlich baldiger Durchbrüche dämpfte er jedoch: „Wir stehen erst am Anfang und müssen noch viel grundlegende Arbeit leisten, bis wir die Funktion dieser Gene in dem Tumor wirklich verstehen.“

Quelle: dkfz.de