The LIVESTRONG Guidebook

The LIVESTRONG Guidebook is a unique resource for cancer survivors, created by LIVESTRONG. The 400-page, 2-volume set is a companion for cancer survivors as they navigate the health care system. The Guidebook contains helpful information and journal spaces that help survivors address the physical, emotional and practical concerns they may have during the cancer journey.

Information provided in the Guidebook gives survivors the power to know their options and the ability to make the best decisions for themselves. From the moment of diagnosis, through treatment and beyond, it’s a tool for people to take ownership of their cancer fight.

If you would like to order a Guidebook for yourself or someone you know, visit LIVESTRONG.org/Guidebook.

Wenn Eltern Krebs haben

Bei der Diagnose Krebs gerät nicht nur das eigene Leben aus den Fugen, sondern auch das der Familie. Ein Verein will Eltern und deren Kinder in dieser Situation unterstützen.

Von Pete Smith

FRANKFURT/MAIN. Wer Kinder hat, ist versucht, seine Krankheit vor ihnen geheim zu halten oder zu verharmlosen, mitunter mit gravierenden Folgen. Hier setzt der Verein „Hilfe für Kinder krebskranker Eltern“ an.

„Warum hast du Krebs gekriegt?“

Der 1997 von Ärzten der Strahlenklinik Offenbach am Main sowie betroffenen Eltern gegründete gemeinnützige Verein hilft bundesweit Kindern und Eltern dabei, die aus einer Krebserkrankung resultierenden Sorgen, Ängste und Probleme zu bewältigen.

„Warum hast du Krebs gekriegt?“, „Kommt der Krebs, weil ich böse war?“, „Musst du jetzt sterben?“: Fragen wie diese werden von Kindern häufig gestellt, wenn ihre Mutter oder ihr Vater an Krebs erkranken. Manche Kinder reagieren auch mit Rückzug oder äußern Gedanken, die mit der neuen Situation scheinbar nichts zu tun haben, sich bei näherer Betrachtung jedoch darauf zurückführen lassen.

Professor Nikolaos Zamboglou, Chefarzt der Strahlenklinik am Klinikum Offenbach und Vorsitzender des Vereins „Hilfe für Kinder krebskranker Eltern“, rät allen Betroffenen zu einem offenen Umgang mit der Erkrankung. Heimlichtuerei schade den Kindern, da sie sich in ihrer Phantasie oft mögliche Ursachen für die plötzlichen Veränderungen innerhalb der Familie zurechtlegten.

Die Wahrheit kann Kindern helfen, die Bedrohung einzuschätzen

Häufig dächten Eltern und vor allem Großeltern auch, dass man die Kinder oder Jugendlichen nur unnötig belaste, wenn man mit ihnen über die Krankheit der Mutter oder des Vaters spricht. Das Gegenteil ist der Fall, so die Erfahrung der Offenbacher Experten.

Die Wahrheit helfe Kindern, das Bedrohliche besser einzuordnen. Dabei sei wichtig, die Krebs-Erkrankung nicht zu bagatellisieren oder etwas zu versprechen, das sich am Ende nicht halten lässt.

Tipps wie diese hat der Verein „Hilfe für Kinder krebskranker Eltern“, der bundesweit erste seiner Art, in einer Broschüre zusammengestellt, die Betroffene kostenlos anfordern können.

Darüber hinaus werden nach telefonischer Terminabsprache Gespräche und Beratungen durch eine erfahrene Psychotherapeutin angeboten (bis zu zehn Sitzungen ebenfalls unentgeltlich) sowie Vorträge zu verschiedenen Aspekten des Themas.

150.000 bis 200.000 Kinder und Jugendliche benötigen Unterstützung

Im Jahr 2009 haben die Offenbacher Experten ihr Angebot um spezielle Wochenendseminare im Familienferiendorf Hübingen (Westerwald) erweitert, die Raum für die Begegnung und den Austausch mit anderen betroffenen Familien bieten.

Laut Robert-Koch-Institut sind jährlich 150.000 bis 200.000 Kinder und Jugendliche neu von einer Krebserkrankung der Eltern betroffen. Sie alle benötigen Unterstützung. Je eher, desto besser.

„Hilfe für Kinder krebskranker Eltern e. V.“, Geschäftsführung: Dr. Lida Schneider, Telefon 069-67724504, www.hilfe-fuer-kinder-krebskranker.de

Quelle: Ärztezeitung.de 

Und dennoch wird gelacht

Leonberg. Eine Chemotherapie fordert vom Patienten sehr viel ab. Umso wichtiger ist die zugewandte Betreuung durch Fachpersonal.

Krebs ist eine niederschmetternde Diagnose. Und der Gedanke, sich einer Chemotherapie in sterilen Räumen unterziehen zu müssen, ängstigt. Deshalb bietet die Tagesklinik für Onkologie am Krankenhaus Leonberg den Patienten an, erst einmal die Räumlichkeiten zu besichtigen, in denen die Chemotherapie durchgeführt wird.

Die erste Kontaktaufnahme mit der Fachschwester für Onkologie, Bärbel Zuleck, verläuft denn auch für viele überraschend anders. Statt kühler Funktionsräume sind freundlich anmutende Zimmer zu besichtigen und Schwester Bärbel hat Zeit für Fragen und für Ängste. Eine Chemotherapie zieht sich über Monate, manchmal über Jahre. Umso wichtiger ist es, dass die Patienten sich wohlfühlen. „Ich habe ein Auge drauf, wie es dem Einzelnen geht“, bestätigt Schwester Bärbel lächelnd. „Der eine will angesprochen werden, der andere in Ruhe gelassen. Darauf nehme ich Rücksicht.“

Doch das ist nicht das Einzige, worauf die Fachschwester achtet. Sie ist dafür ausgebildet, nicht nur die verschiedenen Formen von Krebserkrankungen und deren Symptome zu kennen sowie die verschiedenen Medikamente und deren Wirkungsweise, sondern darüber hinaus auch die individuellen Besonderheiten des einzelnen Patienten. Als erfahrene Schwester mit viel Menschenkenntnis ist sie in der Lage, Symptome frühzeitig zu erkennen und manchmal auftretende Nebenwirkungen wie Übelkeit, Müdigkeit oder Kreislaufbeschwerden ganz individuell zu behandeln. Auch spät einsetzende Nebenwirkungen darf sie nicht übersehen.

Zwischen einer und sechs Stunden verbringen die Patienten bei einer Behandlungseinheit. Getränke werden angeboten ebenso wie Snacks oder ein Mittagessen. Manche Patienten lesen, andere hören Musik und wieder andere unterhalten sich. „Die Patienten erzählen sich ihre Geschichten und geben sich gegenseitig Tipps. Hier entstehen Freundschaften, gemeinsam Lachen und Weinen verbindet“, stellt Schwester Bärbel fest. Sie freut sich, dass die Tagesklinik ein Ort ist, an den so mancher Patient sogar gerne kommt. „Das unterstützt die Patienten sehr beim Bewältigen der Therapie.“

Dazu gehört auch der regelmäßige Besuch der Sozialarbeiterin Anne Michel, die den Patienten Gespräche anbietet. Wesentlich ist dabei, dass nicht nur den Patienten selbst geholfen wird, sondern auch deren Angehörigen, auch nach Abschluss der Therapie. Die enge Verbindung zwischen Betreuern und Patienten trägt dazu bei, dass Patienten die Hoffnung nicht verlieren und die Chemotherapie Teil des neuen Alltags werden kann.

Und auch wenn es inzwischen selten ist, so kann es doch einmal zu einer schwerwiegenderen Nebenwirkung kommen. Da die Tagesklinik ein fester Bestandteil des Krankenhauses ist, steht den Patienten auch außerhalb der Betriebszeiten eine medizinische Versorgung zur Verfügung. So können sich die Patienten richtig aufgehoben fühlen.

Quelle: Stuttgarter Zeitung

LIVESTRONG Day

Every survivor has their day. Today is mine.

Fifteen years ago, I found out I had cancer. Then and there, I knew I was in for the fight of my life.

But what I didn’t know was how many supporters like you would come together to build the LIVESTRONG movement with me.

That’s why I celebrate LIVESTRONG Day — it’s a reminder of the passion and strength of our community, and a testament to the 28 million people fighting every day in the battle against cancer.

I recorded a short video to share what LIVESTRONG day means to me. Please watch it.

I’ll never forget the day I started my fight against cancer. Today — LIVESTRONG Day — I hope you’ll remember to wear yellow, and be counted as a proud member of our LIVESTRONG community.

Happy LIVESTRONG Day,

Lance