Why I Signed: Henrike

This Summer’s UN Global Health Summit is our chance to make cancer a global priority. Sign on and tell world leaders to fight the global cancer crisis.

I signed the Open Letter in memory of my friends Ty, Courtney, and Sandra, who cancer stole from our lives. They deserved the chance to live their lives, get an education, start and raise a family, work on crossing items off their bucket lists, and just live the life of “normal” young adults. Yet, cancer didn’t care about their dreams, aspirations or talents.

I signed because my cancer angels taught me never to give up hope. So, I’m hoping that this upcoming UN Summit will change the way we approach the global cancer epidemic, so that my friends and family members, who are in the fight right now, have the chance to live up to their full potential, pursue their dreams, grow old with their loved ones, and be a valuable part of their communities.

I signed for my amazing friends from all around the world: Jenny, Sara, Rachel, Lindsay, Andy, Pete, Michael, Francesca, Alexa, Nancy, Ashleigh, Alex, Gina and many more. Each one of them heard the words “You have cancer”. Each of them deserves a cancer-free future. They deserve that we take this opportunity and turn our commitment of fighting cancer into real action.

I signed because unity is strength. It takes a global approach to act against cancer. Now, if you’re like me, you might think there’s not a lot a 33 year old German girl can do to change the way we tackle cancer. However, I believe there’s power in numbers and if people from Norway to Italy, from China to Mexico, from Australia to South Africa, from Germany to the United States unite, we can have a real impact on how world leaders address the global cancer crisis and make cancer a global priority.

Please join us. It only takes a minute of your time, but it will give a voice and provide hope to the 28 Million affected by cancer.

Henrike Hirsch
LIVESTRONG Leader, Deutschland
2011 Team LIVESTRONG Mentor
Region 8 – International

Learn More about LIVESTRONG at School

Created by Scholastic and the Lance Armstrong Foundation, LIVESTRONG at School is an award-winning health and language arts program that provides students of all ages with critical information about cancer, cancer treatment and how to support those living with cancer.

Resources available include lesson plans, classroom posters, worksheets, a get involved booklet and more. There is also a special ARTHUR episode, „The Great MacGrady,“ where Arthur and his friends deal with the cancer diagnosis of their favorite lunch lady, with the help of Lance Armstrong.

You can visit Scholastic.com/LIVESTRONG for more information.

Zweiklassengesellschaft bei Hirntumoren

Wissenschaftler aus den Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg leiteten die bislang größte molekularbiologische Analyse des Ependymoms, eines gefährlichen Hirntumors bei Kindern. Dabei konnten sie zwei verschiedene Typen von Ependymomen definieren, die sich sowohl in ihrem Erbgut als auch im klinischen Verlauf unterscheiden. Anhand dieser Ergebnisse wollen die Forscher die Ursachen der Erkrankung besser verstehen und gezieltere Therapieansätze entwickeln.

Ependymome sind die zweithäufigste Form von bösartigen Hirntumoren im Kindesalter. Sie entwickeln sich aus Vorläuferzellen der Gewebeschicht, die die Hirnkammern auskleidet. Die Erfolge einer Therapie des Ependymoms variieren stark: Während bei einigen Patienten das Tumorwachstum nach Operation und Bestrahlung zum Stillstand kommt, nimmt die Erkrankung bei anderen Kindern rasch einen schweren Verlauf. Bei etwa der Hälfte der Erkrankten wächst der Tumor weiter, die Patienten erliegen oft ihrem Leiden.

„Vor allem die Patienten mit schwerem Verlauf benötigen dringend bessere Therapien. Dafür müssen wir verstehen, wodurch sich Ependymome so sehr in ihren Eigenschaften unterscheiden“, sagt Dr. Stefan Pfister, der im Deutschen Krebsforschungszentrum und im Universitätsklinikum Heidelberg forscht. Zusammen mit seinem Kollegen Dr. Hendrik Witt veröffentlicht der Kinderarzt und Molekulargenetiker nun mit Forschern aus Kanada, aus den USA, aus Russland, Polen und Italien die Ergebnisse der bislang größten molekulargenetischen Untersuchung von Ependymomen im Bereich des Kleinhirns. Hier tritt dieser Tumor bei Kindern am häufigsten auf, bei Erwachsenen entwickeln sich Ependymome meist im Großhirn oder im Rückenmark.

Die Wissenschaftler untersuchten in insgesamt 583 Gewebeproben von Kleinhirn-Ependymomen das Tumorerbgut auf die Aktivität einzelner Gene und auf Verluste bzw. Vervielfältigungen ganzer DNA-Abschnitte. Zwei Gruppen dieser Tumoren wurden zunächst unabhängig voneinander analysiert und die Ergebnisse anschließend an den Gewebeproben einer dritten Gruppe überprüft. Durch diese Vorgehensweise erreichten die Forscher besonders aussagekräftige Ergebnisse.

Die großangelegte Studie erbrachte eindeutige Ergebnisse: Die Kleinhirn-Ependymome lassen sich anhand ihrer Erbgut-Anomalien in zwei Typen unterteilen, die sich auch in ihrem klinischen Verlauf deutlich unterscheiden. Erkrankungen des Typs A zeigen einen ungünstigen Verlauf, die Tumoren kehren nach einer anfänglichen Operation oft zurück und metastasieren häufig, woran zahlreiche Patienten schließlich versterben. TypA-Tumoren weisen verhältnismäßig wenige Verluste oder Zugewinne von Genabschnitten auf, allerdings sind sehr viele Gene aktiviert, die in wichtigen Krebssignalwegen eine Rolle spielen.

Erkrankungen des Typs B dagegen haben eine günstige Prognose, obwohl das Genom dieser Krebszellen sehr instabil ist. Typische Kennzeichen sind hier Zugewinne großer Abschnitte der Chromosomen 9, 15 und 18 sowie Verluste der Chromosomen 6 und 22.

„Die genetischen Unterschiede zwischen den beiden Typen sind so ausgeprägt, dass man von zwei verschiedenen Erkrankungen sprechen muss, die möglicherweise sogar aus verschiedenen Ursprungszellen hervorgehen“, sagt Stefan Pfister. Die Heidelberger Forscher werden nun vor allem die Typ-A-Ependymome näher analysieren um herauszufinden, welche der genetischen Veränderungen die so genannte „driver mutation“ darstellt, die die Krebsentstehung verursacht. So wollen sie mögliche Ansatzpunkte für bessere Medikamente identifizieren, mit denen sie gezielt gegen die besonders aggressiven Typ-A-Ependymome vorgehen können. Für einige der Signalwege, die in Typ-A-Tumoren überaktiv sind, wurden bereits zielgerichtete Medikamente entwickelt, die derzeit in klinischen Studien bei anderen Krebsarten geprüft werden. Möglicherweise kommen einige dieser Wirkstoffe auch als Behandlungsoptionen beim Ependymom in Frage.

Aber auch in naher Zukunft werden Patienten schon von der Ergebnissen der Erbgut-Analyse profitieren: Ärzte können nun mit einfachen Tests die Erkrankung einem der beiden Tumortypen zuordnen und damit besser entscheiden, wie intensiv sie behandeln müssen.

Quelle: DKFZ 

Zehn Minuten gegen den Krebs

Das Mammographie-Programm zur Vorsorgeuntersuchung von Brustkrebs wird nun wieder angeboten wird. Zehn Minuten Untersuchung entscheiden, ob der Krebs frühzeitig erkannt und bekämpft werden kann.

„Keine Zeit für die Krebsvorsorge?“ Dieses Argument lässt der Wermelskirchener Röntgenfacharzt Dr. Bernhard-Paul Knopp nur ungern gelten: „Bei Bedarf bieten wir auch berufstätigen Frauen geeignete Termine für die Mammographie an“, verspricht er.

Dr. Knopp und die Lenneper Radiologin Dr. Monika Heffinger betreuen das Mammographie-Programm, bei dem seit Jahren allen 50- bis 69-jährigen Frauen in Wermelskirchen, Remscheid, Radevormwald und Hückeswagen kostenfreie Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs angeboten werden.

In dieser Woche sind wieder die neuen Untersuchungseinladungen, inzwischen für den dritten Durchlauf des Programms, an die Frauen in den vier Städten von der Zentralstelle für Mammographie-Screening bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein verschickt worden. Denn diese koordiniert die Untersuchungstermine, die für die bergischen Frauen zentral in der Praxis von Dr. Heffinger in Lennep stattfinden.

50 Karzinome frühzeitig entdeckt

„Die Mammographie-Untersuchung dauert nur etwa zehn Minuten“, informiert Dr. Knopp. Diese wenigen Minuten könnten aber darüber entscheiden, ob der Brustkrebs ausreichend früh erkannt und dementsprechend erfolgreich bekämpft werden könne. Das zeigten auch die bisherigen Ergebnisse des Mammographie-Screenings im Bergischen.

So hätten sich insgesamt 23 900 der eingeladenen 50- bis 69-jährigen Frauen im vergangenen Jahr untersuchen lassen, was einer Erstbeteiligungsquote von 61 Prozent entspreche: „Wir liegen damit zwar über der sonstigen Durchschnittsbeteiligung in Nordrhein-Westfalen. Wir streben im Bergischen aber die 70 Prozent an“, sagt der Radiologe aus Wermelskirchen.

Denn immerhin 50 Karzinome, das sind bösartige Krebsgeschwüre, seien im frühen Stadium 2010 erkannt und erfolgreich bekämpft worden: „Das waren Karzinome, die bei einem Tastbefund nicht entdeckt werden konnten. Ohne Mammographie wären die nicht frühzeitig entdeckt worden und hätten schnell wachsen können“, verdeutlicht der Mediziner.

Da mittlerweile im zweiten Durchlauf der Anteil der Frauen, die jetzt schon wiederholt zur Mammographie kommen, bei 90 Prozent liege, werden laut Dr. Knopp entsprechend weniger und wenn, dann nur kleinere Tumore entdeckt: „Im ersten Durchlauf haben wir weitaus mehr und größere Karzinome entdeckt,“ erläutert er.

Brustkrebs-Karzinome hätten die üble Eigenschaft, dass sie schnell, das heißt in wenigen Monten bis zu einem Jahr, deutlich wachsen und umso bösartiger werden könnten.

Auch zur Unterleibs-Krebsvorsorge

„Deshalb sollten die Frauen nicht nur den Einladungen alle zwei Jahre zum Screening folgen, sondern sich auch zwischendurch bei ihren Gynäkologen untersuchen lassen“, rät Dr. Knopp und fügt hinzu: Das gelte ab 50 Jahren natürlich auch für Vorsorgeuntersuchungen der Gebärmutter des Unterleibes.

Quelle: RP-Online

Sign On

In September of this year, the UN is holding a special session on non-communicable diseases in New York City. Lance Armstrong has written an open letter to world leaders calling on them to step up and fight the global cancer crisis. Non-communicable diseases, including cancer, cause six out of ten deaths globally and that needs to change.

We’re trying to reach 100,000 signatures on Lance’s open letter before September. If we reach our goal, we’ll deliver the open letter to the UN Secretary General and key Heads of State.

Visit LIVESTRONG.org/SignOn to add your name and share the link with friends and family. Together, we can change the way the world fights cancer.

Paris 2011

Wie bereits auf unserer Seite zu lesen war, sind wir dieses Jahr wieder in Paris bei der Tour de France gewesen. Diesmal in der Besetzung Florian und ich, Stephan.

Los ging es um 6:40 Uhr in Köln mit der Abfahrt des Thalys nach Paris. Drei Stunden später erreichten wir Paris am Gare du Nord. Dazu muss ich nochmals ausdrücklich diesen Zug loben, die Zugverbindung ist absolut genial. An der ersten Klasse gibt es nichts auszusetzen, die Sitze in der zweiten könnten etwas mehr Beinfreiheit bieten (zumindest nach 24 Stunden Paris).

Da wir einen guten Platz am Place de la Concorde haben wollten, machten wir uns sofort auf zu eben diesem Platz (das ist der mit den zwei Brunnen und dem Obelisken). Dort angekommen, sah es zunächst so aus, als ob wir nur in der zweiten Reihe stehen würden. Ein großer Bereich war gesperrt, da dieser aber letztes Jahr begehbar war, pokerten wir darauf, dass der Bereich noch geöffnet wird und so war es dann auch. Wir hatten eine perfekte Sicht über die Rue de Rivoli, wie wir jedoch feststellen mussten, kann man von dem Platz die Fahrer nur spät identifizieren. Nach diversen Öffnungen und Schließungen des Bereichs (direkt neben uns) war dann klar, dass wir tatsächlich dort stehen bleiben durften.

Die Fahrer des Nesquik Kilometersprints (ein Rennen für Kinder) passierten unsere Stelle. Bei deren Siegerehrung ertönte die Hymne der Tour de France, ein erster Gänsehautmoment und eine gute Ablenkung zur brennenden Sonne.

Gegen 14 Uhr begann die Werbekarawane, Florian ergatterte einen grünen PMU Winkehandschuh, welcher später noch ein wirkungsvoller Sonnenschutz sein sollte. Dieses Jahr war die Menge komischerweise nicht so aus dem Häuschen als mit LCL der Sponsor des gelben Trikots unsere Stelle passierte. Überhaupt gab es an unserem Platz während der Werbekarawane keine große Stimmung. Wie jedes Jahr waren in der Karawane die ausgefallensten Fahrzeuge zu sehen.

Nach der Werbekarawane gab es einen Stau der Teambusse und Teamfahrzeuge. Der erste Bus in der Schlange war der von Leopard Trek, welcher zu unserem Glück einen Stellplatz in einer Seitenstraße bekam, sodass wir dort später leicht hin kamen. Der letzte Bus im Stau war der von Cofidis (wobei ich mir da nicht mehr so sicher bin).

Mittlerweile war es 15:30 Uhr und wir verfolgten das Rennen auf der Großleinwand. Der TV-Hubschrauber kam in Sicht, ein klares Zeichen dafür, dass das Fahrerfeld in wenigen Augenblicken kommt. So war es dann auch, Team BMC hatte sich als Team des Toursiegers an die Spitze des Feldes gesetzt, um die erste Runde zu absolvieren. Da war er, Cadel Evans, ein weiterer Moment, der eine Gänsehaut bei mir auslöste.

Die nächsten Runden waren bestimmt von der Jagd auf eine Ausreißergruppe, welche aus taktischen Gründen erst in der letzten Runde gestellt worden ist. Einen kleinen „Schreckensmoment“ gab es in der 7. Runde, als ein Fahrer vom Sky Procycling Team seine noch gut gefüllte Flasche, bei ca. 60-70 km/h, in unsere Richtung warf. Die Flasche schlug am Bordstein vor uns ein und ein Apfelgeruch lag in der Luft. Ich hatte die Flasche nicht fliegen sehen und auch erst den Grund für den Knall nicht gesehen. Florian konnte die Flugbahn verfolgen.

Eine Runde später hatte ein Fahrer von Lampre einen Defekt an unserem Platz, er wechselte das Rad und kam unter tosendem Applaus wieder auf Touren, aus Dank warf er seine Flasche in die Menge.

Der Teufelslappen wurde ausgefahren, es war so weit, die letzte Runde war gekommen. Gleich sollte der HTC Highroad Sprintzug für Mark Cavendish an uns vorbeischießen und so kam es auch, der Sprintzug schoss mit einer Wahnsinns-Geschwindigkeit an uns vorbei, nur wenige Sekunden später hörten wir über die Lautsprecher „Cavendish, Mark Cavendish. La troisième victoire aux Champs Elysées de Cavendish“. Cavendish hatte die Etappe also gewonnen und damit auch das grüne Trikot sicher.

Wir machten uns in Richtung der Teambusse auf. Erreichbar für uns waren Leopard Trek, HTC Highroad und BMC. Den Saxo Bank Sungard Bus suchte ich vergeblich. In diesem Jahr standen die Busse leider auf der anderen Straßenseite, wodurch sie zwar näher waren, aber die Fahrer nicht so nah bei uns vorbei kamen. Als ich schon fast dachte, dass wir keinen mehr von Nahem sehen werden, hörte ich die Menge „Fäbu“ rufen, ich schaute mich um und Fabian Cancellara stand nicht mal einen Meter vor mir. Er suchte seine Familie und fand diese auch. Wir gingen ein wenig die Straße runter und entdeckten Tony Martin, welcher aufmerksam, eine gefühlte Ewigkeit, den Worten einer uns unbekannten Person lauschte. Rolf Aldag  war sich ebenfalls angeregt am unterhalten, die Suche nach Erik Zabel blieb erfolglos, dafür rauschte aber Mark Cavendish vorbei. Bei BMC war George Hincapie zu erkennen.

Nicht mehr ganz aufmerksam und von einem Sonnenbrand gequält, verpassten wir (ich nehme das mal auf meine Kappe) eine Autogrammgelegenheit bei Jens Voigt, welcher hinter dem Teambus ein Interview gab und noch ein paar Fotos mit sich machen ließ. Aber ein gutes Foto von ihm konnte Florian machen. Im Hintergrund sahen wir die Schlecks zum Teambus kommen, letztes Jahr standen diese noch wenige Meter vor uns. Jetzt warteten wir auf Cadel Evans, jedoch vergeblich.

Nach neun Stunden ununterbrochen auf den Beinen, suchten wir uns einen Platz am Jardin des Tuileries. Von dort aus hat man einen guten Blick über die Abbauarbeiten der Tour. Nach einer Stunde gingen wir weiter Richtung Eiffelturm, wo es zunächst hieß, dass die Spitze gesperrt sei, diese war aber, bis wir am Ticket-Schalter standen, wieder offen. Dieses Mal kamen wir deutlich schneller nach oben als im letzten Jahr. Den Blick von oben kann man nicht beschreiben, man muss es erleben.

Wieder unten machten wir uns auf den Weg Richtung Triumphbogen, auf halber Strecke mussten wir auf der Rue George V erstmal wieder eine Pause einlegen. Dabei entdeckten wir ein Teamfahrzeug von FDJ, das Team wird wohl ein Hotel in dem Viertel genommen haben. Wir gingen weiter zum Triumphbogen, an dem wir wieder einmal erstaunt waren über den Fahrstil der Franzosen. Dass es da nicht öfter knallt, grenzt an ein Wunder. Die Tour war allgegenwärtig, diverse Tourfahrzeuge passierten unsere Stelle ebenso wie drei Lamprefahrer.

Die Müdigkeit nahm Überhang, Koffein war nötig. Da die Champs Elysées ein teures Pflaster ist, nahmen wir mit einem Fastfoodrestaurant vorlieb (2 Minuten vor Ladenschluss wie wir herausfanden).  Wieder fit wanderten wir in Richtung Tribünen, diese wurden aber in diesem Jahr überwacht, sodass wir uns da nicht hinsetzen konnten. Die Haupttribüne am Place de la Concorde, direkt unter dem Obelisken, war zum Glück unbewacht und, was noch viel besser war, sie war windgeschützt und hatte ein Dach. Um kurz vor vier Uhr machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, unterwegs stellten wir noch fest, dass das Team Radioshack im Westin Hotel war. Ohne weitere Pause absolvierten wir die letzten 3 Kilometer zum Gare du Nord.

Ein Blick auf die Zugabfahrtstafel verriet uns leider nicht, auf welchem Gleis unser Zug abfuhr. Nach dem Deuten des Verhaltens der Thalysmitarbeiter entschieden wir uns für einen Zug und hatten sogar recht. Das war die Tour de France 2011.